Die Kombination aus akustischer Gitarre, Saxofon oder Handpan mit stetigem Wasserrauschen erzeugt eine beruhigende, zugleich energiegeladene Textur. Passanten verlangsamen Schritte, Kinder tanzen, Hunde nicken mit. Einige Musiker nehmen Wünsche entgegen, andere erzählen kurze Anekdoten, bevor sie die nächste Melodie entfalten.
Temporäre Ausstellungen nutzen Kaimauern als Leinwand, spielen mit Schatten und Spiegelungen. Projektoren lassen Fassaden fließen, LED-Skulpturen antworten auf Bewegungen. Kunst wird Teil des Spaziergangs, nicht Ziel allein. Wer stehen bleibt, erkennt Bezüge zur Stadtgeschichte, zur Ökologie des Flusses und zu gemeinsamer Gegenwart.
Wenn DJs ihre kleine Anlage zwischen Pfeilern aufbauen, entsteht ein geschützter Resonanzraum, in dem Bässe weich zurückkommen. Neugierige bleiben, probieren Schritte, lachen über Patzer, erfinden Gesten. Kein Dresscode, kaum Schwellen: nur Musik, Atem, Wasser, und ein Chor unterschiedlicher Temperamente.